Pro Gesundes Leben
Impfung gegen HPV - "Gebärmutterhalskrebsimpfung"

Liebe Mädchen und junge Frauen,
liebe Eltern von heranwachsenden Töchtern,

mit diesem Patientenbrief möchte ich Sie darüber informieren, was hinter der werbewirksamen Aussage Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs steckt. Zusätzlich möchte ich Ihnen die Auswirkungen einer solchen Impfung sowohl für den weiblichen Körper als auch der weiblichen Psyche aus Sicht der ganzheitlichen Medizin erklären.

Leider ist die Formulierung Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs falsch. Tatsächlich ist es eine Impfung gegen die Papillomaviren. Diese Viren sind verantwortlich für die Bildung von genitalen Feigwarzen, und man findet sie gehäuft bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs. Die klinischen Studien, die mit dieser Impfung durchgeführt worden sind, haben ergeben, dass die Impfung eine gesicherte Wirkung gegen genitale Feigwarzen hat. Gebärmutterhalskrebs findet sich vorzugsweise bei Frauen mit häufig wechselnden Intimpartnern. Mädchen und Frauen aus dieser Not zu helfen, muss vordringliches Anliegen sein.

Aber, nehmen wir einmal an, dass die Impfung tatsächlich diese Krebserkrankung verhindern oder reduzieren kann. Welchen Vorteil eröffnet uns Frauen das langfristig? Meiner Ansicht nach nicht viel. Unser Körper macht uns mit Krankheiten (Symptomen) auf Missstände aufmerksam. Das ist die einzige Sprache, mit der er sich mitteilen kann. Hören wir nicht auf die „leisen Töne“ am Anfang wird er immer deutlicher und macht mit immer schlimmeren Erkrankungen auf sich aufmerksam. Verschließen wir den Weg zu einer Ausdrucksmöglichkeit, wird unser Körper eine andere „Lösung“ finden.

Die weiblichen inneren Organe sind wesentlich mit Kreativität und Intuition - dem Bauchgefühl - verbunden. Leider werden in unserer Gesellschaft die weiblichen Qualitäten wie Kühle, Bedachtheit und Muße nicht geschätzt. Sie passen nicht in das männliche Weltbild, das Männer aber auch uns Frauen gleichermaßen geprägt hat. Entspanntes Mitfließen und Geschehenlassen, sich Zeit nehmen (Yin-Qualität) steht im krassen Gegensatz zu den männlichen Qualitäten wie schnelles und dynamisches Initiieren und Gestalten (Yang-Qualität).

Wenn wir Frauen allerdings damit beginnen, auf unsere Bedürfnisse und die unseres Körpers zu achten, können Krankheiten überflüssig werden. Mein ganz spezielles Anliegen dabei ist, in meiner Praxis nicht nur Krankheit zu bekämpfen, sondern im Gegenteil, Menschen gesund zu erhalten. Im alten China z.B. wurden Ärzte nur dann bezahlt, solange ihre Patienten gesund waren. Dies ist in unserer Gesellschaft anders geregelt. Jedoch der Gedanke des gesund seins, und dem Körper Gelegenheit zu geben, das Immunsystem stark zu erhalten, ist mir ein wichtiges Anliegen. Damit haben Krankheiten aller Art wenig Chancen.

Ein Bestandteil davon ist es auch, den jungen Mädchen und Frauen Freude an ihrer Weiblichkeit zu vermitteln, sodass Sie sie zu schätzen wissen und damit auf ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse Ihres Körpers achten können. Damit haben ihre Töchter, bzw. Sie als junge Frau auch die Möglichkeit emotional ungesunde Beziehungen eher zu vermeiden. Denn, wenn sich ein Mensch selbst wertschätzt, wird es auch anderen schwer fallen, dies nicht zu tun.
Wie Sie bemerkt haben, versuche ich Sie mit dieser Information von einer Impfung abzuhalten. Ich bin der Meinung, dass man damit Ihrer Tochter bzw. Ihnen als junge Frau die Möglichkeit gibt, sich in einer Richtung zu entwickeln, die für das Leben eine positive Weiche stellen kann. Gerne biete ich Ihnen dafür Unterstützung an.
Sollten Sie sich nach all diesen Überlegungen dennoch gemeinsam für eine Impfung entscheiden wollen, werde ich sie selbstverständlich durchführen. Für die Impfung sind drei Impfungen erforderlich.

Ich hoffe jedoch, Sie mit meinen Überlegungen ins Nachdenken gebracht zu haben.

Ihre
Jutta Lampson-Lempken

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