Pro Gesundes Leben
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Homöopathie


Die Homöopathie funktioniert nach dem Ähnlichkeitsprinzip – und sie löst beim Gesunden aus, was sie beim Kranken heilt.

Dies hat mehrere Konsequenzen:

man kann Homöopathie nicht vorbeugend einsetzen, es sei denn man weiß genau: jetzt sofort passiert..... Also bitte nicht schon mal 3 Tage vor einer OP Arnica nehmen - es wird die Blutungsneigung erhöhen statt zu reduzieren!

in der konstitutionellen, der tief heilenden Homöopathie besteht die heilende Kunst darin, das Wesen des Menschen zu erfassen und das Wesen der Arzneien zu kennen. Wenn sich beide so ähnlich sind wie möglich, darf die Arznei gegeben/eingenommen werden.

In der Homöopathie holen wir uns die Bestandteile aus der Natur, wie z.B. bestimmte Steine, Pflanzen und andere Lebewesen oder Teile davon. Diese werden verrieben, verdünnt und potenziert. Beim Potenzieren wird die Ausgangssubstanz vor ihrer Materie befreit, und ihr feinstofflicher Aspekt- die dahintersteckende Idee, das Wesen, das Funktionsprinzip- tritt deutlicher hervor- je höher die Potenz um so mehr. Dadurch erhöht sich die Heilkraft, und die Wirkung tritt schneller ein.

Wir Menschen sind in unserem Wesen verbunden mit unserer Umgebung. Es gibt Lebenslagen, in denen das eine ähnlicher wird und andere, in denen etwas anderes ähnlicher wird.
Wir Menschen dürfen uns entwickeln. Das bedeutet, auch in meiner homöopathischen Behandlung ist ein Mensch nicht vom ersten bis zum letzten Lebenstag auf ein einziges homöopathisches Mittel festgelegt. Es geht viel mehr um einen Entwicklungsprozess: von innen nach außen, von oben nach unten und vom Kränkeren ins Gesündere. Es ist eine „prozessorientierte“ Homöopathie, die immer wieder des genauen Hinschauens bedarf.
Darüber hinaus gibt es bestimmte Ereignisse im Leben – z.B. Geburt eines Geschwisterchens, eine akute Infektionskrankheit oder sonst eine akute Veränderung- , die andere Akutmittel erforderlich machen, oder die konstitutionell einer anderen Unterstützung bedürfen. 

Grundsätzlich geht es mir darum, Prozesse möglichst unterstützend zu begleiten statt deren körperliche Symptome zu unterdrücken (vgl. Mohinder Singh Jus „Die Reise einer Krankheit“). Ich sehe in der Unterdrückung die Gefahr der Entwicklung in eine tiefergehende Störung – z.B. vom Hautausschlag zum Asthma.

Deswegen ist es mein Bemühen, die Symptome des Körpers zu verstehen und sie in Sprache zu übersetzen, das heißt die gemeinsame Idee des kranken Menschen und der homöopathischen Arznei herauszufinden. Wenn
dies gelungen ist, erfolgt die Therapie so sanft und unterstützend wie möglich.

Akutmittel in der Homöopathie lasse ich in meine kassenärztliche Behandlung einfließen. Um das richtige konstitutionelle homöopathische Mittel zu finden, bedarf es sehr genauer Informationen bezüglich Ihres körperlichen und geistig-seelischen Zustandes. Daher sind ausführliche Homöopathische Erst- und Folgeanamnesen ausschließlich private Leistungen. Die Kosten richten sich nach der aufzuwendenden Zeit.


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Magnolie
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